Hotel Bad Schinznach AG

Schinznach Bad AG, 2020 Wettbewerb

Der historische Gebäudekomplex der Bad Schinznach AG, bestehend aus Gebäuden verschiedener Epochen, liegt eingebettet in einer idyllischen Parklandschaft.

Der Hotelneubau mit Restaurant tritt anstelle eines Ergänzungsbaus aus dem letzten Jahrhundert im südöstlichen Bereich des Areals. Setzung, Volumen, Gebäudetiefe und das Mansardendach des Hotels nehmen dabei Bezug auf die Bestandsbauten und lassen den Neubau dadurch zu einem selbstverständlichen Bestandteil des gewachsenen Ensembles werden.

In den beiden Obergeschossen und dem Mansardengeschoss des Hotels entstehen 18 Doppelzimmer und fünf grosszügige Suiten, im Erdgeschoss ein Restaurant. Die Zimmer mit der vorgelagerten Loggienschicht und das Restaurant orientieren sich zur Parkanlage im Westen, entlang der östlichen Bahnlinie befinden sich Küche und Erschliessung.

Die Umstrukturierung des Erdgeschosses umfasst Um- und Anbauten am bestehenden Speisesaal sowie Anpassungen im Wirtschaftstrakt für die Nutzung durch das Personal und die Nebenräume der Küche.

Dem Wirtschaftstrakt wird analog dem gegenüberliegenden Säulengang ein gedeckter Bereich im Übergang zum barocken Garten vorgelagert. Zusätzlich erhält der Personalbereich eine unterirdische Verbindung zum Klinikbereich.

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Schulanlage

Gansingen AG, 2019 Wettbewerb

Der Leitgedanke des Projektes ist die Schaffung eines zusammenhängenden Freiraumes, der die bestehenden Strukturen mit dem Primar- und Kindergartenneubau verbindet. Durch die gezielte Positionierung im Hang fügt sich die neue Bebauungsstruktur harmonisch in das Ortsbild ein.

Die Raumstruktur des dreigeschossigen Neubaus gliedert sich um das zentrale Treppenelement, welches die drei Ebenen miteinander verbindet. Im Erdgeschoss öffnet sich die vertikale Erschliessung zu einem grosszügigen Foyer, welches als Ankunfts- und Aufenthaltszone für Schüler und Gäste dient. Die oberen Geschosse bieten den Kindern moderne Spiel- und Lernlandschaften.

Im südlichen Teil des 1. Obergeschosses befindet sich der separat zugängliche Kindergarten mit grossem, eigenem Spielplatz im Freien. Der verbleibende Bereich des 1. Obergeschosses und das gesamte 2. Obergeschoss bietet den Primarschülern durch multifunktional nutzbare Klassen- und Gruppenzimmer optimale Lernbedingungen.

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Schulhaus

Schinznach-Dorf AG, 2017 Wettbewerb | 2018-2020 Ausführung

Der Neubau positioniert sich als kompakter und regelmässiger Baukörper mit rechteckiger Grundfläche im Bereich der beiden zu ersetzenden Bestandsbauten. Das neue Schulhaus ist Drehscheibe im Gebäudeensemble der Schulanlage westlich der Schulstrasse.

Die Flächendefizite der Primarschule werden darin ausgeglichen. Neben 6 Klassen-zimmern mit entsprechenden Gruppenräumen und einem Lehrerzimmer befindet sich im Ersatzneubau auch die neue Aula mit Foyer und Küche. Die im Keller des Realschulhauses eingebaute Holzschnitzelanlage bleibt bestehen.

Das dreigeschossige Gebäude gliedert sich in ein Sockelgeschoss, welches mit Betonelementen verkleidet ist. Darauf sitzt ein zweigeschossiger Holzbau mit einer hinterlüfteten Holzfassade. Der Fassadenaufbau widerspiegelt die Konstruktion des Gebäudes. Das Untergeschoss wird inklusive der Geschossdecke in Massivbauweise erstellt. Ab dem Erdgeschoss ist das Gebäude mit vorfabrizierten Holzelementen konstruiert.

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© Fotografie: Børje Müller-Nolasco

Alte Post

Brugg AG, 2016 Wettbewerb

Die neue Bebauung an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt folgt einer einfachen Logik. Einfache, situativ angepasste, differenzierte Baukörper bilden mit den verbleibenden historischen Zeitzeugen eine Gebäudegruppe. Sie ist dicht, aber nicht geschlossen. Sie vermittelt zwischen den Stadtteilen. Sie birgt einen parkartigen Raum, der gegen die Aare offen ist.

Sie bildet ein Gegenüber zum Bestand. Damit definiert sie den Stadtraum entlang des Perimeters. Sie integriert Bestehendes. Sie zeigt sich selbstbewusst. Alt und neu ver-schmelzen zu einem Ganzen.

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Wohnüberbauung

Bürglen TG, 2016 | Wettbewerb

Um die spezifischen Qualitäten des Ortes einerseits zu nutzen aber auch zu verstärken, wird die Bebauung in “Flussrichtung” des Grundstücks entwickelt. Die gleichartigen Bauvolumen, paarweise abgewinkelt am internen Wegnetz angeordnet, lassen den Aussenraum als gemeinschaftliches Ganzes wirken.

Die versetzte Anordnung der Bauten sorgt für vielfältige Sichtbezüge. Dank der Längsanordnung der Häuser haben alle Wohneinheiten eine hervorragende Besonnung mit Südwest-Balkonen, -Loggien oder -Terrassen.

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Alterszentrum Klostermatte

Laufenburg AG, 2012 Wettbewerb | 2014/16 Ausführung

Das Erweiterungskonzept umfasst den Neubau der Demenzabteilung, die Erweiterung der Tagesaufenthaltsbereiche und der Cafeteria sowie die Aufstockung der Zimmertrakte. Die Tageszonen werden durch den Einbezug der Loggien wesentlich vergrössert und zweiseitig mit viel Tageslicht versorgt.

Die Cafeteria wird grosszügig verglast und um neue Aussensitzplätze im westlichen Gartenteil ergänzt. Der Bereich des ehemaligen Speisesaals in Block B wird der neuen Demenzstation zugeordnet, so dass diese eine grosszügige Tageszone erhält.

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Einkaufszentrum Seen

Winterthur ZH, 2011 Wettbewerb | 2011/2013 Ausführung

Bei dieser Revitalisierung eines in die Jahre gekommenen Einkaufszentrums ging es darum, die beschränkten Mittel optimal einzusetzen, um einen ganzheitlichen neuen „look & feel“ zu erzeugen. Durch die partielle Abänderung der Ladenfronten wurde die Mall von engen Gängen und verwinkelten Ecken befreit. Es entstand dadurch ein fliessender und abwechslungsreicher Einkaufsraum.

Alt und Neu ergänzt sich harmonisch und wird mit der neuen Deckengestaltung und der energieeffizienten Beleuchtung zu einem neuen Ganzen.

Die Ausführungsplanung erfolgte durch einen Totalunternehmer.

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Generationencampus Rheinfelsareal

Stein AG, 2008 Wettbewerb

Ein Haus für Alle – zentral gelegen in der Ortschaft Stein auf dem Rheinfelsareal, soll eine neue Überbauung entstehen mit Alterswohnungen und einem Hotel als Ort der Begegnung für Generationen.

Das Haus am Rheinfelspark ordnet sich als Solitärbau in das Ensemble von Kirche, Kindergarten und Friedhof ein und fasst gemeinsam mit diesen den neu definierten Parkraum. Nebst dem Park als ruhige Oase ordnet der Neubau auch die restlichen Aussenräume: den Strassenraum mit Vorgarten als öffentlicher Ort des Ankommens und den Innenhof als Foyer des Hauses.

Die Wohnungen sind trotz strenger innerer Struktur in Bezug auf Typ, Grösse und Ausrichtung sehr individuell. Das Projekt bietet eine Vielfalt an Wohnungen sowohl über Eck als auch Richtung Süden orientiert, mit Blick in den Schwarzwald, in die Rheinebene sowie in den ruhigen Park. Die grosszügigen Öffnungen mit ihrer uneingeschränkten Weitsicht machen den Aussenraum auch innen erlebbar.

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Wohnüberbauung Bachmattstrasse (31 Wohnungen)

Windisch AG, 2008 Studienauftrag | 2008/10 Ausführung

In dieser verkehrsfreien Arealüberbauung sind 31 Mietwohnungen von 2.5 bis 5.5 Zimmern untergebracht. Die Bewohner profitieren von der ruhigen, sonnigen Lage mitten in Windisch.

Betriebsgebäude IBB

Brugg AG, 2004 Wettbewerb | 2007/08 Ausführung

Die gefaltete Aussenhülle aus patiniertem Kupferblech umhüllt sowohl Büros als auch Werkhalle. Sie ist gleichzeitig Dach und Fassade und vermittelt präzise zwischen Stadt und Flusslandschaft. Im Treppenhaus wird die Geschossstaffelung räumlich erlebbar.

Die Konstruktion aus tragendem Beton und umhüllendem Holzbau ist im Innenausbau direkt lesbar. In Zusammenarbeit mit Liechti Graf Zumsteg Architekten in Brugg.

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