Musterlee

Fislisbach AG, 2018 | Gestaltungsplan

Entlang der zentralen, multifunktionalen Erschliessungszone für den Langsamverkehr reihen sich die acht Mehrfamilienhäuser auf. Neben der elementaren Erschliessungsfunktion für Fussgänger und Fahrradfahrer bietet das Freiraumband gemeinschaftlichen Raum für Spielbereiche, Grünzonen und Begegnungszonen für zukünftige Bewohner.

Für die Ausarbeitung des architektonischen Richtprojekts wurde das Kriterium des allseitig zurückspringenden Attikageschosses und das Motiv der „entschärften“ Gebäudeecke durch Abrundung und Anordnung von Balkonzonen im Eckbereich übernommen.

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Untere Rausmatt

Zuzgen AG, 2018 | Gestaltungsplan

Das Planungsgebiet ist gekennzeichnet durch einen Nutzungsmix aus Doppeleinfamilienhäusern und Einfamilienhäusern. Um dem Übergang zur Dorfkernzone gerecht zu werden, sind bei den Doppeleinfamilienhäusern ausschliesslich Satteldächer vorgesehen. Die bergseits angeordneten Einfamilienhäuser bilden mit ihren Flachdächern den Übergangsbereich zum Kulturlandraum als Abschluss des Siedlungsrandes.

Das Freiraumkonzept basiert auf den vorgefundenen Elementen des Ortes. Die auf den Nachbargrundstücken bestehenden Obst- und Feldgehölze «fliessen» auf selbstverständliche Art und Weise in das Areal ein. Die neue 4 m breite Erschliessungsstrasse ist als Wohn- und Spielstrasse ausgebildet, welche sich mit den privaten Vorplätzen verzahnt. Somit ist die Strasse nicht als lineares Band zu verstehen, sondern vielmehr als Abfolge von verschiedenen, aufeinanderfolgenden Plätzen.

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Obsteinen Süd

Villigen AG, 2017 | Gestaltungsplan

Um eine einheitliche Aussenwirkung zu erzielen, wird die Struktur der kleinteiligen, lockeren Umgebungsbebauung der Dorfrandzone aufgenommen. Der Langbau entlang der Remigerstrasse ist gemäss der städtebaulichen Herleitung als aufgereihter Schottenbau konzipiert. Auf der Rückseite von Bauernhof und Langbau entstehen zwei Reihen mit je drei zweiteiligen Bauten. Sie orientieren sich an der Körnung der umliegenden Einfamilienhäuser und bieten durch den winkelförmigen Versatz zueinander vielfältige Orientierungsmöglichkeiten der möglichen Grundrisse.

Das Konzept der Freiraumgestaltung orientiert sich an den typischen, ländlichen Gestaltungselementen der Gemeinde, welche die Umgebung der neuen Überbauung prägen. Die Überbauung wird so erscheinen, als lägen deren Bauten in einer Obstwiese. Der halböffentliche Platz über der Tiefgarage dient als Zentrumsplatz für die neue Überbauung.

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Müliberg

Hornussen AG, 2016 | Gestaltungsplan

In mehreren Schritten wurde ein Bebauungskonzept erarbeitet, bei dem mit einer einzigen neuen, dem Hangverlauf folgenden Quartierstrasse sämtliche Parzellen gleichwertig erschlossen werden können. Mit der Gebäudeausrichtung quer zum Hang können bei einer grundsätzlich flexiblen Parzellierung eine optimale Besonnung, gleichwertige Aus- und Durchblicke für alle Quartierbewohner und verschieden nutzbare Aussenflächen gewährleistet werden.

Die zur Schule orientierte Hangkante wird dabei von Bauten freigehalten und begrünt; ein Baumsaum bildet einen dezenten Filter zwischen der neuen Überbauung und dem geschützten Ortsbild. Auch gegenüber der Kirche und dem Friedhof ist ein begrünter Freiraum geplant.

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Eintracht

Stetten AG, 2016 | Gestaltungsplan

Die Anordnung der Gebäude führt zu einer heterogenen, wie zufällig wirkenden Bebauung und fügt sich zwischen Dorfkern und Dorfrand zu einem sinnvollen, in sich stimmigen Ganzen. Die einzelnen Gebäude passen sich mit unterschiedlichen Grundrisstypologien den örtlichen Gegebenheiten an und durch die Variation mit 2- und 3-geschossigen Bauten entsteht ein harmonischer, dem natürlich gewachsenen Gelände angepasster Höhenverlauf.

Das Thema der Hofbäume, wie sie auch in Stetten auf den Vorplätzen der alten Bauernhäuser vorkommen, wird bei der neuen Bebauung aufgenommen. Die Bäume gliedern den Strassenraum und wirken gleichzeitig als Grünfilter zwischen der neuen Bebauung und dem öffentlichen Strassenraum.

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Schlossberg III

Bellikon AG, 2015 | Gestaltungsplan

Die vorgesehenen Mehrfamilienhäuser in der Form von Punktbauten lassen eine Verzahnung von Siedlung und Landschaft zu. Das Gestaltungsthema des Baumhains mit Obstbäumen und Feldgehölzen innerhalb des Areals Schlossberg greift das Thema der vorhandenen Landschaftselemente auf und ist als Fortsetzung des bestehenden Obsthains neben der Kirche zu verstehen.

Die versetzte, zueinander verdrehte und in der Höhenlage gestaffelte Anordnung der Gebäude führt zu einer locker wirkenden Bebauung, deren Körnigkeit zwischen dem dichtbebauten Dorfkern, der bestehenden Überbauung Rütimatt und der offenen Landschaft vermittelt.

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